Archiv für März 2007

Geschichte des Gardasees

Montag, 05. März 2007

Der Gardasee ist der grösste See Italiens. Der Bergsee hat der sich durch den Etschgletscher gebildet und bietet heute eine Mischung von Natur, Kultur und italiensichem Flair, das einfach verzaubert.
Durch die ständigen Bewegungen der Gletscher bildete sich mit der Zeit der Gardasee noch in der Eiszeit. Durch einen langjährigen Prozess erhielt der Gardasee langsam die heutige Form.
In der frühesten Periode ließen sich teilweise die Kelten auf dem Gebiet des Gardasees nieder, so dass um das Jahr 190 v. Chr. das Gebiet eine römische Provinz wurde. Die Städte, wie Verona, wurden Kolonien und die Einwohner bekamen mit der Zeit römische Bürgerrechte. Nach dem Verfall des römischen Reiches, wurden die Städte von Hunnen verwüstet. Für Italien begann eine harte Periode mit einer unstabilen Herrschaft, erstmals unter Germanen (Odoaker), dann unter Lombarden. Ende des 12 Jahrhunderts bekamen die Milanischen Visconti die Herrschaft über den ganzen Gardasee, doch Napoleon eroberte 1800 n.Chr. Venedig und das westliche Ufer des Gardasees. Das östliche Ufer ging damals an Österreich über.
Im ersten Weltkrieg eroberte Italien Süd-Tirol und Trentin zurück. Um das Jahr 1950 n.Chr. wurde Italien zur Republik und entwickelte sich zu der Form die wir heute kennen.